3. bundesweiter Theater-Wettbewerb

zu Biographien der Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen

 

Inklusive-Erwachsenen-Theater

Teilnahme

Teilnehmen können

  • inklusive Theatergruppen aller Formen, Amateur-Gruppen, professionelle und semi-profesionelle Gruppen, freie Gruppen
 
 

AUFGABE

andersartig-gedenken-on-stage ist ein Theater-Wettbewerb.
In dem Teil des Wettbewerbs für Erwachsene

können Theater-Gruppen teilnehmen,

in denen Menschen mit Behinderung und Meschen ohne Behinderung

gemeinsam Theater machen.

Entweder sie spielen in Ihrer Freizeit oder

Sie machen Theater als Beruf.

Das Thema ist die Erinnerung an die Opfer des National-Sozialismus.
Wir möchten Menschen mit Behinderung gedenken.
Das Theater-Stück soll Geschichten der Opfer mit Behinderung erzählen.

Hier können Sie 21 Lebens-Geschichten in Leichter Sprache finden:

https://www.t4-denkmal.de/Lebens-Geschichten-von-Opfern

Die Theater-Stücke können die Vergangenheit und die Zeit heute zeigen.
Wie ging es einem Menschen mit Behinderung im zweiten Weltkrieg?
Wie geht es Menschen mit Behinderung heute?


Sie können die Theater-Stücke spielen oder vorlesen.
Sie können auch Musik und Tanz nutzen.
Sie können sprechen und auch ohne Worte spielen.

Weitere Quellen finden Sie in der Rubrik "Material".

 

THEMA

NS-Euthanasie nennt man den Plan Nazis,
mit dem sie Menschen mit Behinderungen ermordert haben.

Die Nazis sagten, dass kranke und behinderte Menschen nicht das Recht haben zu leben.
Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland Menschen mit Behinderungen in Listen eingetragen.
Über 300 - tausend Menschen wurden in Heil-Anstalten und in Pflege-Heimen ermordert.

Die Opfer-Namen und ihre Geschichten werden heute in Archiven aufbewahrt.
Nur wenige Namen sind frei zugänglich. Von nur wenigen Opfern ist ihre Geschichte bekannt.

Theater bringt vergessene Geschichten auf die Bühne.
Auf der Bühne können wir einem Menschen begegnen und sein Schicksal erzählen.
Wenn wir erzählen, gedenken wir.
So geben wir den Opfern ihre Würde zurück.

 

BEWERTUNGS-KRITERIEN

Der Wettbewerbs-Beitrag kann insgesamt 100 Punkte erzielen. Die Punkte gibt es in den folgenden Bereichen:

Idee und wie sie erzählt wird
Erzähl-Weise, Klarheit, Verbindung einer Opfer-Biographie mit ausgedachten Inhalten, was hat das Stück mit Heute zu tun

max. 30 Punkte

Bühne, Licht, Schauspiel
Bühnenbild, Ton und Licht, das Spiel der Darstellerinnen und Darsteller

max. 20 Punkte

Geschichte
Opfer-Biographie und das Thema der „NS-Euthanasie“ – sind die historischen Erzählungen und Fakten richtig?

max. 20 Punkte

Inklusion

  • was sagt das Theater-Stück über das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung aus
  • Zusammenarbeit im Theater-Stück von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit und ohne Behinderung

max. 30 Punkte

 

PREISE IN HÖHE VON 3-TAUSEND EURO

Die Gewinner-Gruppe des 1.Preises unter den Erwachsenen-Theatern wird am 27. Januar 2023 eingeladen,

auf der Bühne in Berlin vor dem Publikum zu spielen.

Der Förder-Kreis Gedenk-Ort T4 e.V. wird die Reise-Kosten und Übernachtungs-Kosten für die Gruppe übernehmen.

Alle Preis-Trägerinnen und Preis-Träger (6 Personen pro Gruppe) werden zur Preis-Verleihung nach Berlin eingeladen.

Die Reise-Kosten und Übernachtungs-Kosten übernimmt der Förder-Kreis Gedenk-Ort T4 e.V..

Die Preis-Verleihung findet im November 2022 statt.

Die Jury wählt 3 Preis-Träger-Gruppen für Geld-Preise in Höhe von:

1. Preis: 1.500,-€

2. Preis: 1.000,-€

3. Preis:   500,-€

 

EINSENDE-SCHLUSS 01. Juni 2022

Bitte senden Sie uns bis zum 01. Juni 2022 

  • Eine DVD mit einer Video-Aufzeichnung des Theater-Stückes
  • Eine DVD mit dem „Trailer“, d.h. einer Zusammenfassung des Stückes in max. 5 Minuten.
  • kurze Beschreibung des Theater-Stückes. Worum geht es im Stück?
  • Eure Gedanken zu den Kategorien: Geschichte, Kunst, Eure Idee, Inklusion
  • Teilnahme-Formular und Einverständnis-Erklärung