3. bundesweiter Theater-Wettbewerb

zu Biographien der Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen

 

Wettbewerbs-Kategorien

Schul- und Jugendtheater

Inklusive Erwachsenen-Theater

Thema

Wenn Menschen heute Geschichten über Menschen von damals erzählen, entsteht eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch eine Geschichte, ein Schicksal, begreifen wir, was damals geschah.

An die 300.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen sind zwischen 1939 und 1945 durch die Nationalsozialisten ermordet worden. Sie starben den Hungertot in den sogenannten Heilanstalten, wurden vergast oder durch eine Spritze umgebracht. Es ist schwer, diesen Teil der Vergangenheit zu begreifen. Warum ist es passiert? Kann so etwas wieder passieren?

Was können wir daraus lernen und wie gehen wir heute mit Vielfalt um - das sind Fragen, die sich auftun. Junge Menschen und inklusive erwachsene Theatergruppen gehen auf Spurensuche nach Antworten.

Ablauf

Auftakt-Veranstaltung 15. April 2021

Workshops Mai 2021 - Februar 2022

Anmeldung erbeten bis 15. Dezember 2021

Einsendefrist Juni 2022

Jurysitzung Juli/August 2022

PREISVERLEIHUNG Herbst 2022 in Berlin

 

Preise

In beiden Kategorien werden je drei Geldpreise ausgelobt

1. Preis 1.500 €
2. Preis 1.000 €
3. Preis    500 €

 


 

**Hier können Sie sich die Aufzeichnung der Eröffnungs-Veranstaltung vom 15. April 2021 anschauen**

Der Träger des 1. Preises in der Kategorie Schul- und Jugendtheater wird eingeladen im Rahmen der Preisverleihung im Herbst 2022 in Berlin das preisgekrönte Theaterstück aufzuführen.

Der Träger des 1.Preises in der Kategorie inklusive Erwachsenen-Theater wird eingeladen am 27.Januar 2023 im Rahmen des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin das preisgekrönte Theaterstück aufzuführen.

Vertreter*innen aller Preisträger*innen werden zu der feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen um die Preise entgegenzunehmen.

 

Schirmherrschaft – Bundesbehindertenbeauftragter Jürgen Dusel

Juryvorsitzende Dr. Gisela Höhne

Der Wettbewerb wird vom Förderkreises Gedenkort T4 ausgelobt

in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

gefördert von der Aktion Mensch


Bildnachweis

Intro Bild - Theater AG der Stadtteilschule Bergerdorf Hamburg, Gewinner*innen des Jahrgangs 2019 mit dem Theaterstück: "Kinderkrankenhaus Rothenburgsort. Oder: Keine Ahnung", Foto Marko Georgi

Bild links "Schul und Jugendthetaer" - Schulzentrum Geschwister Scholl Bremerhaven, Gewinner*innen des Jahrgangs 2016 mit dem Theaterstück "KÄTHE - ein Opfer der "Euthanasie" im Nationalsozialismus", Foto Marko Georgi

Bild rechts "Inklusive Erwachsenen-Theater" - Kollektiv "I can be your translator", Einreichung 2019 außer Konkurrenz, Theaterstück "Das Konzept bin ich", Foto Jana Mila Lippitz